Bei der Lektüre der Monatszeitschrift der Gesellschaft Air Berlin hatte ich entdeckt, dass die deutsche Hauptstadt früher mit der Welt durch wenigstens sechs große Bahnhöfe verbunden war. Die Berliner waren immer gierig von Reisen. Wien, Prag, Budapest, Florenz und Rom waren ihnen oft auch vertraut wie die deutschen Städte. Die Mehrzahl dieser Bahnhöfe ist heute verschwunden. Selten sind jene, die ihren alten Charakter behalten haben. Von all diesen Orten hat Anhalter Bahnhof mich immer mit Faschinen bekleidet. Gegen 1860 gebaut war sie lange Zeit der schönste Bahnhof von Berlin. Es ist dort von, dass die Züge für Leipzig weggingen, Karlsbad, Breslau, Moskau, und Munich.Une alte Fotografie, die in einem Buch über die Berliner Architektur gefunden wurde, zeigt ein majestätisches Gebäude. Heute bleibt er nur die drei Bögen der Fassade. Aber man bleibt vor der lächerlichen Majestät dieser überreste stumm. Die durch die Bombardierungen früher gebrochenen gelben Ziegelsteinpfeiler sind erneuert worden. Die Mauer lässt nur von seltenen Granatenskandalen erscheinen. Zwei von den Statuen bleiben, aber enthauptet. Die großen Rosetten der Glasmalereien sind nur mehr Schrottrümpfe, dass die Vögel durchqueren. An der Stelle des Bahnhofs heute aus dehnt sich ein ausgedehnter Sportkomplex. Jedes Mal,wenn ich nach Berlin gehe, kann ich mich nicht verhindern, mir einige Momente vor der alten Fassade Anhalter Bahnhof festzulegen. Bewahrt von den Berlinern ist sie eine Erinnerung an das, was ihre Stadt war.